Montag, 4. März 2013

Ankunft am 2.03

Back in Germany...

Hallo :-)

ich bin am Samstag gut in Hannover gelandet. Der Flug war okay, kaum Turbolenzen und ich konnte auch alles in mir behalten. In Istanbul konnte ich mich ein bisschen frisch machen und in Hannover wartete dann eine Überraschung auf mich :-) Meine Freundinnen, Sigrid und Heinz, Achim und Mama waren da um mich abzuholen mit Sekt und Plakaten:












Danach gab es zu Hause ein Überraschungsfrühstück:












Im Moment friere ich ordentlich aber die Sonne scheint ja zum Glück :-). Das Auspacken dauert ja irgendwie Ewigkeiten...

Sonntag, 3. März 2013

"Endbericht"


Ich habe die sechs Monate hier in Kapstadt, Süd Afrika sehr genossen. Es war eine sehr tolle, einmalige und lehrreiche Zeit im Kreise meiner südafrikanischen Familie. Es war total schön, den Alltag mit ihnen zu verbringen. Ich werde sie sehr vermissen. Ich bin total dankbar, dass ich diese Zeit erleben durfte und zwischendurch zu Omas Beerdigung fliegen konnte.

Ich habe viel unternommen (z.B. Robben Island, Wine Tour, eine Kanou Fahrt auf dem Orange River usw.), neue Freunde kennen gelernt, viel gelernt und gearbeitet.

Beim Hauskreis, der ein Mal die Woche statt fand, habe ich Henrike, Marc und noch viele andere Leute kennen gelernt. In Marc habe ich einen Freund für das Leben gefunden. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, das Land erkundet und spaß gehabt. Durch die Gastfreundschaft der Menschen hier und vor allem durch Johannes habe ich viele Leute kennen gelernt. Es war so toll, das mich die Kirche und andere Leute für nur ein halbes Jahr “angenommen haben“. Sie haben mich aber für ihr ganzes Leben gewonnen.
Dadurch habe ich alle meine hiesigen Freunde kennen gelernt.

Am lehrreichsten war die Zeit bei Sisanda für mich. Ich habe gelernt, das die armen Menschen, trotz der Lebensumstände eine positive Lebenseinstellung haben, was ich sehr bewundernswert finde. In den zahlreichen Township Besuchen, die ich mit Sisanda machen durfte, habe ich gelernt, dass eine Toilette geschweige denn eine Dusche nicht selbstverständlich sind. Teilweise riecht es einfach unerträglich. Die Hütten werden mit Absicht nicht dicht gebaut,damit der Wind die Bakterien und Keime herausträgt. Deshalb werden starke Winde auch „Doctorwind´s“ genannt.
Die meisten Menschen lassen ihren Müll einfach fallen, egal, wo sie sich gerade befinden. Deshalb sieht es in den Townships und in der Stadt auch immer so dreckig aus.
Arme Menschen, die in Townships bzw. in einem „Shak“ wohnen sind nicht traurig das sie so leben müssen, sie sind froh ein Dach über dem Kopf zu haben und sich Lebensmittel leisen zu können. Ich finde, da können sich die meisten Menschen eine Scheibe von abschneiden.

Die Kriminalitätsrate ist hoch es gibt viele Überfälle. Ich bin einmal noch davon gekommen, durch die Warnung einer Frau. Ab dem dritten Monat, hatte ich mein Pfefferspray bei mir.

Kinder, die im Alltag oft nicht viel zu Essen bekommen, die wir an unseren Fun Day´s mitgenommen haben, können Essen als gäbe es kein Morgen mehr. Das beeindruckendste Beispiel war ein kleines, vier- jähriges Mädchen, das drei Äpfel und zwei Muffins innerhalb von 20 Minuten gegessen hat.
Die Kinder sind so dankbar an einem solchen Tag teilnehmen zu dürfen. Es ist einfach nur wunderbar, die leuchtenden Augen zu sehen.

  • „You have not lived until you have done something for someone who can never repay you.“
    John Bunyan

Im Nazareth Haus bei meinem Projekt mit den behinderten Kindern habe ich gelernt, wie ich mit Diesen umzugehen habe, was sie können oder auch nicht können, das ein Lächeln ein großes Dankeschön bedeutet und das man seinen Mitmenschen im Alltag ein bisschen mehr Liebe schenken muss. Viele der Kinder, die dort leben, wurden einfach ausgesetzt... Ich habe die Arbeit sehr genossen und wir haben alle voneinander gelernt. Ich musste mich in Geduld proben und feststellen das die Zusammenarbeit auch mit Erwachsenen Menschen nicht immer einfach ist.
Durch das Projekt wurden mir ebenso manche „Nachteile“ der afrikanischen Kultur deutlich gemacht... Unpünktlichkeit (es wird erst nach einer halben Stunde Verspätung unfreundlich), die Gelassenheit und Ruhe in allen Situationen. Es wird einfach immer „gechillt“ und nie schnell gegangen... jaja mit solchen Eigenschaften hatte ich so manches Mal meine "Probleme".

Ich liebe es, dass die Menschen sich hier untereinander duzen, egal ob man sich kennt oder nicht. Am Anfang eines jeden Gesprächs wird erst einmal gefragt: How are you? Selbst auf der Straße. Die Menschen sind im Allgemeinen sehr offen und freundlich. Ich habe des Öfteren mal ein Kompliment von wildfremden Menschen bekommen, was die Laune unglaublich hebt.
Des Weiteren habe ich gelernt, das man schnell "einsam" ist, wenn man keine Freunde vor Ort hat. Also: Bei meinem nächsten Auslandsaufenthalt sofort Leute ansprechen und beim Aufwachen denken: Wen lerne ich heute kennen? Es ist ein tolles Gefühl, auf der Straße Menschen zu grüßen, die man von sonst woher kennt und sich in einem Land zu recht zu finden, was einem nur aus Urlauben bekannt ist. Ich bin stolz zwei Monate allein gelebt zu haben und den Alltag ohne Gefährt gemeistert zu haben. Obwohl es mir manchmal schon auf die Nerven gegangen ist, bei 34ºC zu laufen und dann auch noch den Berg hoch, aber es hat meiner Kondition und Figur gut getan.

Ich werde es nicht vermissen, alle zehn Meter angesprochen und nach Geld gefragt zu werden. Manchmal habe ich einen Apfel mit genommen und den dann verschenkt. Am Anfang ist mir das ganz schön auf die Nieren geschlagen, aber ich habe mich daran gewöhnt. Genauso wie an das ständige angeflirte von Männern. Ebenfalls diesen unglaublich starken Wind werde ich nicht missen!

Während der Saison ist es mir ein bisschen zu Heiß. Es ist total unangenehm ständig zu schwitzen. Sogar während des Schlafens. Am heißesten war es aber in Namibia, 40ºC. Meine Güte, da wirst du verrückt!

Im SA Childrenshome habe ich gelernt auf Englisch zu telefonieren und das Kinder, eine mindestens zehn Jahre ältere Frau „Tannie“, sprich Tante nennen.

Ein Taxi kostet pro Kilometer höchstens zehn Rand sprich etwas weniger als einen Euro. Die Anfahrt kostet 20 cent. Lebensmittel sind etwas teurer als in Deutschland und Kleidung kostet genau so viel. Benzin ist hier um ca 40 cent günstiger pro Liter...

Mein Lieblichsgetränk ist Appletiser und für den Abend Smirnov Spin. Meine Lieblingschips sind Nik Naks und meine Lieblingssüßigkeit sind Fruitrolls. Es gibt das beste Obst!!

Tja insgesamt schaue ich auf eine richtig tolle und unvergessliche Zeit zurück. Mein Englisch ist besser geworden und Süd Afrika eine zweite Heimat.

Ich bin Tante Rona und Onkel Dietmar sehr dankbar, dass ich bei ihnen leben durfte.

Ich hoffe, das ich bald wieder kommen kann!




Donnerstag, 28. Februar 2013

Abschied...

Hallo,

jetzt ist meine Zeit hier in Süd Afrika vorbei :-(. Ich habe die letzten Tage viel Abschied gefeiert. Gestern war ich noch mal in Kenilworth und ich habe dieses supertolle Buch mit den schönsten Momenten bei Sisanda bekommen:


Heute war ich das letzte Mal im Kindergarten und die Kinder haben mir die gemacht :-):







Heute Abend waren wir bei Luigi und haben Abschied gefeiert :-( Es war ein schöner Abend!
Ich werde Alles sehr vermissen aber am Meisten meine Familie.



Dienstag, 26. Februar 2013

Hallo :-)

Heute Nachmittag war ich mit Melina beim One and Only zum High Tea. Es war wirklich sehr schön! Ein schöner Mädels- Nachmittag :-). Wir hätten uns am liebsten zum Pool im Spa gelegt ;-).
Bild kommt noch!

Heute Abend hatte ich das letzte mal Hauskreis, es war sehr schön, ich werde das hier schon alles sehr vermissen...

Montag, 25. Februar 2013

SA Childrenshome

Hallo :-)

heute hat mich das SA Childrenshome zum Kuchen eingeladen, als kleines Dankeschön. Total lieb! Abschied ist aber Mittwoch.



Sonntag, 24. Februar 2013

Reitturnier

Hallo :-)

heute waren wir auf Mels Reitturnier. Es war sehr interessant und sie hat in einer Klasse den ersten Platz gemacht! Ozzy wollte heute morgen leider nicht auf den Hänger und wir haben wes 75 Minuten probiert bis es geklappt hat...
Abends habe ich dann noch mit Tante Rona zwei Runden Rummy Cup gespielt :-)
Heute ist es wieder sehr warm, es sind 32 Grad.

Habt ein schönes Rest- Wochenende!

Samstag, 23. Februar 2013

für mich, typisch Afrika :-)


...hier ein paar kleine Einblicke aus meiner Zeit, die ich als typisch Süd Afrika empfinde, oder die ich mit SA verbinde:
  • das Mini- Taxi oder auch, African Taxi (aber quasi noch leer):




  • die dreier Steckdose mit On- und Off Schalter:



  • diese Plakate findet man in den Zügen, am Bahnhof und am Busbahnhof...






  • Hier die Parkwächter:




  • Und die Tütenpacker bei PicknPay:


  • Vryground: Ein Township in dem ich öfter mal war. Hier haben wir auch Kinder zum Fun Day abgeholt.





  • Das Township- Auto, TÜV ist hier nicht alle zwei Jahre...sondern nur, wenn das Auto verkauft wird.


  • Die Sweets and Chippppssssss Verkäufer auf dem Bahnhof und in den Zügen. 

  • Ein paar typische Gerichte/ Lebensmittel: Bobotie, Fruitcake, Appletiser (sparkling applejuice), Biltong, Nik Naks, Chutney und hier: Boerewors

  • Mein geliebtes Kapstadt vom Tafelberg und Devils Peak:


  • Die berühmte Tablecloth:


  • Ein typischer Grill:

  • Die Angestellten sitzen immer im Kofferraum oder auf der Ablagefläche:


  • Khumbo und ich :-):




  • Die Südafrikaner sagen „Cheers“ um sich zu verabschieden.